Swapkopmund – deutsche Zahnmedizin in Namibia

Noch warten wir auf den Sommer. Für alle, die es jetzt schon ins Warme zieht, haben wir einen tollen Reisetipp: Namibia. Das Land mit der ältesten Wüste der Welt und einer deutschen Siedlungsvergangenheit, bietet so einiges – und zwar auch für Interessierte der  Zahnmedizin. Denn im kleinen Städtchen Swapkopmund am Rande der Namib Wüste erhalten Besucher einen Einblick, was Zahnmedizin seit 1700 bis in die 1950-er Jahre bedeutete.

Der deutsche Zahnarzt Dr. Alfons Weber wanderte 1931 aus München nach Südwestafrika aus und ließ sich dort im Küstenort Swapkopmund nieder. Da jedoch nicht genug Patienten in der Stadt lebten, reiste er als fahrender Zahnarzt regelmäßig per Bahn in den Norden, um auch dort Patienten aufzusuchen.

Im Museum in Swapkopmund können Sie die alten Relikte wie die Originaleinrichtung samt Instrumente der alten Zahnarztpraxis bewundern. Das Museum wurde 1951 von Zahnarzt Dr. Weber gegründet und ist heute das größte, privat geführte Museum in Namibia. Eine Dr. Z Kollegin entdeckte das Schätzchen der Zahnmedizin bei ihrer Reise durch das schöne Land.

 

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